Die Orgel in der Philharmonie Mercatorhalle

>> Fotoeindrücke aus dem Inneren der Orgel (Dirk Grobelny)
>> Fotos der Orgel (Uwe Köppen)

Orgel, FrontalansichtMit dem Einbau der großen neuen Orgel ist die Philharmonie Mercatorhalle als moderner, attraktiver und vielseitiger Konzertsaal vollendet. Nach der Einweihung des Saales im April 2007 wurde unverzüglich mit der Planung des hochwertigen Instruments begonnen. Zahlreiche akustische Messungen sorgten für eine perfekt abgestimmte Disposition; auch optisch verschmilzt die neue Orgel mit dem umgebenden Raum zu einer klaren und überzeugenden Einheit. Dafür garantiert die enge Zusammenarbeit mit der traditionsreichen Bautzener Orgelbaufirma Hermann Eule, die ihre langjährigen Erfahrungen in das aufwändige Projekt eingebracht hat.

Mit vier Manualen und 72 Registern ist hier ein Instrument der Superlative entstanden, das auch Kapazitäten der internationalen Orgelszene anzieht. Die neue Orgel ist die einzige Konzertsaalorgel englischer Bauweise auf dem Kontinent. Das bedeutet, der Klang ist satt, rund, voluminös und vermittelt in leisen Passagen oft den Eindruck von beinahe sphärischen Klängen. Die 61 Register sind so vielfältig wie die Instrumente eines Orchesters und ermöglichen die Interpretation von Werken aller Epochen und Genres von Pachelbel bis Pop.



Eule ist Orgelbauer des Jahres 2009
Die Redaktion der Zeitschrift "Organ" hat die Orgelbaufirma Eule mit der Auszeichnung "Orgelbauer des Jahres 2009" gewürdigt. In der Begründung heißt es: „Die Orgelbaufirma setzte mit einer deutschlandweit einmaligen Anfertigung der Town Hall Orgel für die Duisburger Philharmonie Maßstäbe für den künftigen Saalorgelbau in Deutschland. Daneben waren die hohen handwerklichen und orgelbautechnischen Qualitätsstandards des Traditionsunternehmens ausschlaggebend.“

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