Konzert
8. Philharmonisches Konzert
Bruckner-Zyklus
Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Anton Bruckner
Bereits in der vergangenen Spielzeit hat Stefan Blunier die 7. Sinfonie von Anton Bruckner dirigiert, eine Art heimlicher Startschuss für einen Bruckner-Zyklus der Duisburger Philharmoniker. Die zweite Etappe gilt nun der frühen Sinfonie d-Moll, die unter dem Namen „Nullte“ bekannt wurde. Denn der oft unsichere Bruckner hat eine große Null auf die Partitur geschrieben – neben weiteren Randnotizen wie „ungiltig“, „verworfen“ und sogar „ganz nichtig“. Dabei blitzt das Genie Bruckners bereits in diesem frühen sinfonischen Gehversuch durch: Gewaltige Steigerungen, massiver Einsatz der Blechbläser, weitgespannte Melodiebögen im langsamen Satz und ein Scherzo, wie es auch in einer der späteren Sinfonien stehen könnte, weisen auf den reifen Spätstil voraus. Ein spannender Blick also in die Komponistenwerkstatt des noch experimentierenden Sinfonikers. Als dramaturgischer roter Faden wird jede Bruckner-Sinfonie im Zyklus mit dem Werk eines anderen österreichischen Tonschöpfers verbunden. In diesem Fall von Wolfang Amadeus Mozart, aus dem, im Gegensatz zum zögerlichen Bruckner, die Ideen nur so heraussprudelten. Mozart gilt außerdem als Schöpfer der Gattung Klavierkonzert – und das technisch anspruchsvolle Konzert Nr. 17 G-Dur ist eins der ersten Werke, mit denen er die neue klassische Gattung etablierte. Mozart-versierter Solist ist der in Duisburg wohlbekannte Martin Helmchen, der bereits mehrere Klavierkonzerte des Salzburger Meisters aufgenommen hat.
Wolfgang Amadeus Mozart
Klavierkonzert Nr. 17 G-Dur KV 453
Anton Bruckner
Sinfonie d-Moll – „Nullte“
Klavierkonzert Nr. 17 G-Dur KV 453
Anton Bruckner
Sinfonie d-Moll – „Nullte“
Konzertführer Live an den Konzerttagen um 18:30 Uhr in der Philharmonie Mercatorhalle
Besetzung