Oper
© Daniel Senzek
María de Buenos Aires
Passionsgeschichte im Tangorhythmus
Der Geist beschwört durch einen Riss im Asphalt der Straße die vergessene Stimme Marías und erzählt ihre Geschichte. An einem Tag, als Gott betrunken war, wurde sie geboren. „Ich bin María … María Tango, María der Vorstadt, María Nacht, María fatale Leidenschaft, María der Liebe zu Buenos Aires bin ich!“ – Glück suchend kommt sie aus der Vorstadt, glüht, berauscht sich und spielt, verkauft sich und wird sterbend zur mythischen Gestalt. Als Schatten streift María durch eine Gegenwart der surrealen Begegnungen, die das Leben rückwärts abschreitet vom Vergessen zur Geburt – bis sie durch die Poesie Erlösung findet. An einem heiligen Sonntag.
Der Begründer des Tango Nuevo, Astor Piazzolla, schuf mit dieser abgründigen Passionsgeschichte der María eine Hommage an den Tango, der in den heruntergekommenen Hafenvierteln von Buenos Aires entstanden war. Jazz, Toccata und Fuge sind weitere Ingredienzen seiner Klangerzählung zwischen Lebensfreude und Melancholie. Regisseur Johannes Erath spürt Marías Passion in beiderlei Wortsinn in seiner messerscharf poetischen Erzählsprache nach.
Der Begründer des Tango Nuevo, Astor Piazzolla, schuf mit dieser abgründigen Passionsgeschichte der María eine Hommage an den Tango, der in den heruntergekommenen Hafenvierteln von Buenos Aires entstanden war. Jazz, Toccata und Fuge sind weitere Ingredienzen seiner Klangerzählung zwischen Lebensfreude und Melancholie. Regisseur Johannes Erath spürt Marías Passion in beiderlei Wortsinn in seiner messerscharf poetischen Erzählsprache nach.
Dauer: ca. 2 ¼ Stunden, eine Pause
In spanischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Empfohlen ab 12 Jahren
Tango Operita in zwei Teilen (1968)
Libretto von Horacio Ferrer
Libretto von Horacio Ferrer
Juni
Mo29
Großes Haus
Juli
Sa4
Großes Haus
Di7
Großes Haus
Fr10
Großes Haus
Es ist das einzige musiktheatrale Werk Astor Piazzollas, des großen Erfinders des „Tango Nuevo".
„Tango ist kein Tanz, er ist ein Lebensgefühl", sagt er. Seine „María de Buenos Aires" ist die Geschichte einer Frau, aber auch Puls und Geschichte einer ganzen Stadt: Buenos Aires. María ist Frau, Tango und Stadt zugleich.
Einen kurzen Einblick in seine Operíta (kleine Oper) gibt Ihnen hier Dramaturgin Juliane Schunke.
Den Opernführer in der Live-Version können Sie 30 Minuten vor jeder Vorstellung im Foyer erleben.
Dauer: 10:40 Minuten
„Tango ist kein Tanz, er ist ein Lebensgefühl", sagt er. Seine „María de Buenos Aires" ist die Geschichte einer Frau, aber auch Puls und Geschichte einer ganzen Stadt: Buenos Aires. María ist Frau, Tango und Stadt zugleich.
Einen kurzen Einblick in seine Operíta (kleine Oper) gibt Ihnen hier Dramaturgin Juliane Schunke.
Den Opernführer in der Live-Version können Sie 30 Minuten vor jeder Vorstellung im Foyer erleben.
Dauer: 10:40 Minuten




