Konzert
10. Philharmonisches Konzert
Nordisch umrahmte Romantik
Werke von Edvard Grieg | Richard Strauss und Jean Sibelius
Große Namen, überraschende Seiten: Richard Strauss kennen wir vor allem als Opernkomponisten oder als Schöpfer von Orchesterhits wie „Also sprach Zarathustra“. Dass der romantische Klangmagier auch zwei Hornkonzerte geschrieben hat, ist dagegen viel weniger bekannt. Sein 1. Hornkonzert, ein virtuoses Jugendwerk des gerade einmal 18-Jährigen, hat außerdem einen persönlichen Background: Geschrieben hat er es für seinen Vater Franz Strauss, damals Solohornist im Münchner Hoforchester. Solistin im Konzert ist Magdalena Ernst, seit 2017 Solohornistin bei den Duisburger Philharmonikern. Strauss’ norwegischer Komponistenkollege Edvard Grieg hat sich mit der „Morgenstimmung“ aus „Peer Gynt“ unsterblich gemacht, die Sinfonie c-Moll, sein einziger Beitrag zur Gattung, ist hingegen kaum bekannt. Der Komponist selbst notierte auf dem Deckblatt: „Darf niemals aufgeführt werden“ – und verhinderte somit eine Aufführung des Werks. Ein Stigma, von dem sich die Sinfonie bis heute nicht erholt hat – trotz frischer Ideen und faszinierender Klangfarben. Zeit also, das zu ändern! Und auch im Fall von Jean Sibelius überstrahlen Werke wie das Violinkonzert oder die patriotische Tondichtung „Finlandia“ seine 3. Sinfonie. In der löst sich der Komponist von dem romantischen Ideal der beiden ersten Sinfonien und lässt bereits den nordisch-herben Tonfall der späteren Werke aufblitzen.
Edvard Grieg
Sinfonie c-Moll
Richard Strauss
Hornkonzert Nr. 1 Es-Dur op. 11
Jean Sibelius
Sinfonie Nr. 3 C-Dur op. 52
Sinfonie c-Moll
Richard Strauss
Hornkonzert Nr. 1 Es-Dur op. 11
Jean Sibelius
Sinfonie Nr. 3 C-Dur op. 52
Konzertführer Live an den Konzerttagen um 18:30 Uhr in der Philharmonie Mercatorhalle
Besetzung