Konzert
1. „Andere Reihe“-Konzert

Vier Jahreszeiten

mit Stefan Blunier & Henry Flory
Werke von Antonio Vivaldi
Was ist eigentlich das bekannteste Stück der Klassik? Die Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. Vielleicht das berühmte Ta-ta-ta-TAA aus Ludwig van Beethovens 5. Sinfonie? Wolfgang Amadeus Mozarts „Kleine Nachtmusik“ mit ihren Ohrwurm-Qualitäten? Oder doch der „Boléro“ von Maurice Ravel mit seinem hypnotischen Trommel-Beat? Anspruch auf den Thron könnte aber auch Antonio Vivaldi mit seinen „Vier Jahreszeiten“ erheben, einem der größten Hits der Musikgeschichte. In ihnen entfesselt Vivaldi, der selbst ein hervorragender Geiger war, seine ganze Violinvirtuosität, die schier unerschöpflich scheint im Erfinden von effektvollen Spielfiguren. Hinzu kommt die unfassbare Anzahl an tonmalerischen Effekten, mit denen der Komponist die Jahreszeiten in bunten Farben ausmalt. Jubelnd feiert die Sologeige den Frühling, dazu zwitschern die Vögel um die Wette, später dann entlädt sich die flirrende Sommerhitze in einem spektakulären Gewitter mit Donner und grellen Blitzen – um nur einige Highlights zu nennen. Den Solopart in diesem Evergreen übernimmt mit Henry Flory der Konzertmeister der Duisburger Philharmoniker, die – nach guter alter Barock-Tradition – hier ohne Dirigenten spielen.

Besetzung
Henry Flory