Jens-Daniel Herzog

Jens-Daniel Herzog war nach dem Studium der Philosophie in Berlin zunächst Assistent und später Spielleiter an den Münchner Kammerspielen, wo er zahlreiche Uraufführungen inszenierte. Gastinszenierungen führten ihn darüber hinaus an das Hamburger Thalia Theater, Wiener Burgtheater, Schauspiel Frankfurt und an das Schauspielhaus Zürich; seine dortige Inszenierung von David Mamets „Oleanna“ wurde zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Am Opernhaus Zürich folgten Arbeiten als Opernregisseur u.a. mit „Tannhäuser“ (Wagner) und „Pique Dame“ (Tschaikowsky). Von 2000 bis 2006 war Jens-Daniel Herzog Schauspieldirektor am Nationaltheater Mannheim. Dort inszenierte er zahlreiche Produktionen in Schauspiel und Oper. Nach dem Ende seiner Mannheimer Zeit widmete sich Herzog vorrangig der Opernregie und inszenierte am Opernhaus Zürich, dem Staatstheater Mainz, dem Koreanischen Nationaltheater in Seoul, dem Staatstheater Nürnberg, den Tagen für Alte Musik Innsbruck, der Hamburgischen Staatsoper und wiederum dem Nationaltheater Mannheim. Schauspielinszenierungen entstanden am Bayerischen Staatsschauspiel München und dem Badischen Staatstheater Karlsruhe.
Von 2011 bis 2018 war Jens-Daniel Herzog Intendant der Oper Dortmund, die er in kürzester Zeit zu einem überregional bedeutenden Musiktheater entwickelte. An der Deutschen Oper am Rhein inszenierte er 2016/17 mit Lehárs „Der Graf von Luxemburg“ erstmals eine Operette.
Seit der Spielzeit 2018/2019 ist Jens-Daniel Herzog Staatsintendant und Operndirektor am Staatstheater Nürnberg, wo er regelmäßig als Regisseur tätig ist. Zuletzt inszenierte er dort u.a. die Uraufführung von Anno Schreiers „Turning“ sowie „Die Dreigroschenoper“ (Weill).
Nachdem er an der Deutschen Oper am Rhein in der Spielzeit 2016/17 bereits Lehárs „Der Graf von Luxemburg“ inszenierte, kehrt er 2025/26 als Regisseur von Verdis „Il trovatore“ zurück.


www.jensdanielherzog.de

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