Konzert
© André Symann
5.Profile-Konzert
Anmut und epische Größe
Werke von Schubert und Dvořák
Franz Schuberts beliebtes B-Dur-Trio nimmt vor allem mit einer weich fließenden Melodik für sich ein. Das fiel schon Schuberts Komponistenkollegen Robert Schumann auf, der das Werk in einer berühmten Rezension als „anmutig, vertrauend, jungfräulich“ beschrieben hat. Nicht instrumentale Virtuosität steht hier im Vordergrund, sondern ein ganz spezifischer, fein austarierter kammermusikalischer Tonfall. Ganz anders präsentiert sich Antonín Dvořák in seinem Klaviertrio f-Moll, das in seiner depressiven Stimmung und dem fast aggressiven Aufbegehren die schöpferische
Umbruchphase zum Ausdruck bringt, die den Komponisten damals beschäftigte. Das Ergebnis: ein Werk von epischer Größe und Tiefe des Ausdrucks.
Umbruchphase zum Ausdruck bringt, die den Komponisten damals beschäftigte. Das Ergebnis: ein Werk von epischer Größe und Tiefe des Ausdrucks.
Franz Schubert
Klaviertrio B-Dur op. 99 D 898
Antonín Dvořák
Klaviertrio f-Moll op. 65
Klaviertrio B-Dur op. 99 D 898
Antonín Dvořák
Klaviertrio f-Moll op. 65
Besetzung
Eryu Feng
Wolfgang Schindler
Chikado Miyado
Juni
So6