Konzert
© Leander Gabriel Liebe
KOMED 2
Emmanuel Rechenberg
KOMED ist ein Format zur gemeinschaftlichen Spontanerfindung zeitgenössischer Musik. Im Text, im Geräusch, im Moment erlauschen wir Töne, legen sie unter die Lupe der Aufmerksamkeit (Meditation) und bilden Zusammenhänge.
Wir verpflichten uns, für die Dauer etwa einer Stunde etwas miteinander anzufangen, in Beziehung zu bleiben und uns führen zu lassen von der als gemeinsam erkannten Idee. Jedes akustische Ereignis gilt und trägt zum Ganzen bei. Jederzeit darf das Unerwartete eintreten und uns zur Integration herausfordern. Im Idealfall, also gar nicht mal so selten, entdecken wir Musik, auf die niemand von uns allein gekommen wäre. Anwesende erleben sich selbst und einander zunehmend als Mitwirkende: Ohne sie und ihr intentionales Hören wäre nichts erklungen. Denn wer wollte die Gegenwart bezeugen, wenn nicht die, die dabei sind?
Kurator Michael Gees über die zweite Ausgabe der KOnzert-MEDitation 2026/2027:
Emmanuel Rechenberg ist in seinem Metier in gleicher Weise unterwegs wie ich in der Klassik: mehr dem Geist der Eurythmie verpflichtet als der Tradition ihrer Überlieferung. Wir wollen uns diesmal ausschließlich mit situativer Komposition beschäftigen und laden dazu ein, an Entwicklungsgeschichten teilzunehmen – im Raum zwischen „noch nie“ und „nie wieder“, nämlich im „Jetzt!“, und zwischen zweien, die viele Jahre gemeinsam geübt haben, mit dem Unerhörten und dem Unsichtbaren zu spielen, bis es in Erscheinung tritt.
Wir verpflichten uns, für die Dauer etwa einer Stunde etwas miteinander anzufangen, in Beziehung zu bleiben und uns führen zu lassen von der als gemeinsam erkannten Idee. Jedes akustische Ereignis gilt und trägt zum Ganzen bei. Jederzeit darf das Unerwartete eintreten und uns zur Integration herausfordern. Im Idealfall, also gar nicht mal so selten, entdecken wir Musik, auf die niemand von uns allein gekommen wäre. Anwesende erleben sich selbst und einander zunehmend als Mitwirkende: Ohne sie und ihr intentionales Hören wäre nichts erklungen. Denn wer wollte die Gegenwart bezeugen, wenn nicht die, die dabei sind?
Kurator Michael Gees über die zweite Ausgabe der KOnzert-MEDitation 2026/2027:
Emmanuel Rechenberg ist in seinem Metier in gleicher Weise unterwegs wie ich in der Klassik: mehr dem Geist der Eurythmie verpflichtet als der Tradition ihrer Überlieferung. Wir wollen uns diesmal ausschließlich mit situativer Komposition beschäftigen und laden dazu ein, an Entwicklungsgeschichten teilzunehmen – im Raum zwischen „noch nie“ und „nie wieder“, nämlich im „Jetzt!“, und zwischen zweien, die viele Jahre gemeinsam geübt haben, mit dem Unerhörten und dem Unsichtbaren zu spielen, bis es in Erscheinung tritt.
Meet the Artists im Anschluss an das Konzert
Besetzung
Michael Gees
Dezember
Mi2