Werner Wölbern
Der Theater- und Filmschauspieler Werner Wölbern studierte zunächst Theaterwissenschaft, bevor er 1984 bis 1988 an der Folkwang Universität der Künste in Essen die Ausbildung zum Schauspieler absolvierte. Es folgten Engagements an Theatern in Heilbronn, Esslingen, Köln und Düsseldorf, bevor er 1995 ans Thalia Theater in Hamburg wechselte. Von 1999 bis 2004 war er festes Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater. 2000 und 2002 war er für den Nestroy-Theaterpreis nominiert. Am Burgtheater arbeitete er u.a. mit Luc Bondy, Dimiter Gotscheff sowie häufig mit Martin Kušej, z.B. in der Inszenierung „Der Weibsteufel“ von Karl Schönherr, wofür er gemeinsam mit Birgit Minichmayr und Nicholas Ofczarek mit dem 3Sat-Preis ausgezeichnet wurde. 2005 kehrte er als Ensemble-Mitglied zurück ans Thalia Theater Hamburg. Ab 2002 unterrichtete Wölbern Rollen- und Szenenstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hamburg. Seit 2007 ist er Professor für Rollen- und Szenenstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Seitdem ist Wölbern freischaffend tätig, u.a. am Hamburger Schauspielhaus und am Thalia-Theater, am Deutschen Theater Berlin, am Schauspielhaus Bochum, am Residenztheater München und dem Schauspiel Hannover. Zudem wirkte er als Sprecher und Schauspieler an verschiedenen Hörspielen, Hörbüchern und Radiofeatures mit und ist häufig in TV- und Kinoproduktionen zu sehen. Mit Roger Vontobel verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit.
An der Deutschen Oper am Rhein ist Werner Wölbern als Oberrichter Tschu-Tschu in Alexander Zemlinskys „Der Kreidekreis“ zu erleben.
An der Deutschen Oper am Rhein ist Werner Wölbern als Oberrichter Tschu-Tschu in Alexander Zemlinskys „Der Kreidekreis“ zu erleben.
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Tschu-Tschu, Oberrichter
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