Schauspiel
© Apollonia Theresa Bitzan
Ich weiß nicht, was ein Ort ist, ich kenne nur seinen Preis (Manzini-Studien)
Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin zu Gast im Theater Duisburg
Eine Schauspielerin tritt auf. Sie verwechselt die Vorbühne mit der Couch eines Psychiaters und will unbedingt von einem „ganz schlimmen Sommernachtstraum“ erzählen. Und tatsächlich geht es wie bei Shakespeare um die Liebe – und um den Knacks.
Es wäre kein Stück von René Pollesch, wenn es nicht gleichzeitig um die ersten und letzten Dinge und alle Möglichkeiten dazwischen ginge. Ums Theater also. René Polleschs Texte sind leicht und komplex, sinnlich und voller tiefsinniger Gedankenspielerei. „Weißt du, ich hab zwei Möglichkeiten. Die eine ist, dich hier, das da anzusehen und zu denken, ja ich seh sie schon die ganze Zeit. Neue und alte Knackse, mit denen man versucht hat, klar zu kommen. Wie bei einer Tasse, die man nicht in die Spülmaschine räumt, sondern einzeln abspült und sie aber ganz hinten in den Schrank stellt.“
Es wäre kein Stück von René Pollesch, wenn es nicht gleichzeitig um die ersten und letzten Dinge und alle Möglichkeiten dazwischen ginge. Ums Theater also. René Polleschs Texte sind leicht und komplex, sinnlich und voller tiefsinniger Gedankenspielerei. „Weißt du, ich hab zwei Möglichkeiten. Die eine ist, dich hier, das da anzusehen und zu denken, ja ich seh sie schon die ganze Zeit. Neue und alte Knackse, mit denen man versucht hat, klar zu kommen. Wie bei einer Tasse, die man nicht in die Spülmaschine räumt, sondern einzeln abspült und sie aber ganz hinten in den Schrank stellt.“
Dauer: ca. 1 Stunde 40 Minuten, keine Pause
Eine Übernahme vom Schauspielhaus Zürich
Team
René Pollesch
Barbara Steiner
Sabin Fleck
Besetzung
Kathrin Angerer, Marie Rosa Tietjen, Martin Wuttke
Februar
Fr26
Großes Haus
Sa27