Konzert
© Uwe Arens
3. Toccata

Große Orgel­meister

Mit Christian Schmitt
Orgelwerke von Nystedt | Schnaus | Alain | Janáček | Messiaen und Franck
Der Echo-Preisträger Christian Schmitt spielt regelmäßig an den großen Konzertorgeln rund um den Globus: in der Berliner Philharmonie, der Tonhalle Zürich, wo er die neue Orgel eingeweiht hat, in der Elbphilharmonie Hamburg, der Suntory Hall in Tokio oder der Walt Disney Concert Hall in Los Angeles. Und auch an der mächtigen Eule-Orgel in Duisburg hat er bereits mehrfach sein Können gezeigt. Seine – wie so oft bei ihm – spannende Programmzusammenstellung vereint Werke von Komponisten, die allesamt selbst auch versierte Organisten waren. Dazu zählt der Norweger Knut Nystedt, der überwiegend für „sein“ Instrument und Chor komponiert hat. Oder Maximilian Schnaus, der sein „signals (from remote territories)“ eigens für Maximilian Schmitt geschrieben hat: ein Werk, das mit den Grenzen des Instruments und der auditiven Wahrnehmung spielt – und die virtuosen Fähigkeiten der Füße des Interpreten fordert. Tragisch ist die Lebensgeschichte von Jehan Alain, einem der bedeutendsten Organisten der Moderne, der mit Ende 20 im Zweiten Weltkrieg gefallen ist. Aufhellung bringt das Orgelsolo aus der „Glagolitischen Messe“ von Leoš Janáček, der damit, wie er selbst sagte, eine „fröhliche Messe“ schreiben wollte, traurige gäbe es schließlich schon genug. Den Schlusspunkt setzen dann zwei Großmeister der glorreichen französischen Orgelschule: Olivier Messiaen und César Franck.

Besetzung
Christian Schmitt

März

Sa20
16:00
Toccata
16:00
Toccata

Philharmonie Mercatorhalle