Konzert
© Christoph Frommen
4. Toccata

Die große Freiheit

mit Asya Fateyva & Zuzana Ferjenčíková
Orgelwerke von Corelli | Debussy | Guillou | Liszt und Ferjenčíková
„Die Idee des Programms ist die der freien Rhapsodie und der improvisierten Fantasie“, sagt Organistin Zuzana Ferjenčíková über ihr gemeinsames Konzert mit Asya Fateyeva, die dabei als Artist in Residence eine weitere Facette ihres künstlerischen Schaffens zeigt. Die Freiheit im Umgang mit dem Notentext und die ausgeprägte Lust an der Improvisation gehören zu den Markenzeichen der Saxophonistin – und beides findet sich exemplarisch im persönlich kuratierten Programm der beiden Künstlerinnen. Mit viel Fingerspitzengefühl adaptiert Asya Fateyeva Werke für Saxophon, die eigentlich für andere Instrumente entstanden sind. Jean Guillou, der bei klangvollen Namen wie Marcel Dupré, Maurice Duruflé und Olivier Messiaen studiert hat, schrieb sein hochvirtuoses Konzertstück „Fête“ im Original etwa für Klarinette und Orgel, während Arcangelo Corelli seine nicht minder virtuose Sonate „La Follia“ für Geige komponierte. Neben den Transkriptionen zweier großer Rhapsodien von Claude Debussy und Franz Liszt steuert Zuzana Ferjenčíková noch ein eigenes Werk bei, das sie für Asya Fateyeva geschrieben hat. Der Titel „Les Trois Musiciens“ verweist dabei auf ein Gemälde des avantgardistischen Malers Henri Hayden, auf dem eine Jazzband zu sehen ist. Auch damit kennt sich das Saxophon ja bestens aus.

Besetzung
Asya Fateyeva
Zuzana Ferjenčíková

Mai

Sa22
16:00
Toccata
16:00
Toccata

Philharmonie Mercatorhalle