Konzert
© Thommy Mardo
Piano-Extra
Beethoven 200
Werke von Ludwig van Beethoven
2027 ist ein Beethoven-Jahr, denn es steht ganz im Zeichen des 200. Todestags des großen Wiener Klassikers. Einen besonderen Stellenwert in seinem epochalen Schaffen nehmen die insgesamt 32 Klaviersonaten ein, die auch schon mal als das „Neue Testament der Pianisten“ bezeichnet werden. Auch darin zeigt sich Beethoven als ein alle Grenzen sprengender Revolutionär und betritt mit jeder einzelnen Sonate eine ganz eigene Welt. Drei Werke aus diesem unvergleichlichen Klavierkosmos hat sich Joseph Moog, Sohn zweier Orchestermusiker aus Neustadt an der Weinstraße, für sein Debüt in Duisburg ausgesucht: Den Anfang macht die „Pathétique“, mit deren emotional aufgewühlter Musik Beethoven sich trotzig gegen sein eigenes Schicksal stemmt. Denn bei der Arbeit daran spürte er erste Anzeichen seines späteren Hörverlusts. Stammt der Name in diesem Fall vom Komponisten selbst, erhielt die „Mondscheinsonate“ den ihrigen erst später. Er passt aber ganz wunderbar zum einsamen Gesang, den der von Liebeskummer geplagte Beethoven für den ersten Satz ersann – und der zu einem der bekanntesten klassischen Musikstücke überhaupt wurde. Zum Abschluss pulst dann eine unglaubliche Energie durch die „Waldsteinsonate“, ein Werk von extremer Virtuosität, harmonischer Kühnheit und fast orchestraler Klangfülle.
Ludwig van Beethoven
Klaviersonate Nr. 8 c-Moll op. 13 – „Pathétique“
Klaviersonate Nr. 14 cis-Moll op. 27 Nr. 2 – „Mondscheinsonate“
Klaviersonate Nr. 21 C-Dur op. 53 – „Waldstein“
und weitere Werke
Klaviersonate Nr. 8 c-Moll op. 13 – „Pathétique“
Klaviersonate Nr. 14 cis-Moll op. 27 Nr. 2 – „Mondscheinsonate“
Klaviersonate Nr. 21 C-Dur op. 53 – „Waldstein“
und weitere Werke
Besetzung
Joseph Moog
Juni
So6