Konzert
© Leander Gabriel Liebe
KOMED 4
George Warren
KOMED ist ein Format zur gemeinschaftlichen Spontanerfindung zeitgenössischer Musik. Im Text, im Geräusch, im Moment erlauschen wir Töne, legen sie unter die Lupe der Aufmerksamkeit (Meditation) und bilden Zusammenhänge.
Wir verpflichten uns, für die Dauer etwa einer Stunde etwas miteinander anzufangen, in Beziehung zu bleiben und uns führen zu lassen von der als gemeinsam erkannten Idee. Jedes akustische Ereignis gilt und trägt zum Ganzen bei. Jederzeit darf das Unerwartete eintreten und uns zur Integration herausfordern. Im Idealfall, also gar nicht mal so selten, entdecken wir Musik, auf die niemand von uns allein gekommen wäre. Anwesende erleben sich selbst und einander zunehmend als Mitwirkende: Ohne sie und ihr intentionales Hören wäre nichts erklungen. Denn wer wollte die Gegenwart bezeugen, wenn nicht die, die dabei sind?
Kurator Michael Gees über die vierte Ausgabe der KOnzert-MEDitation 2026/2027:
Dass Organisten improvisieren, ist nichts Besonderes. Dass sie über den gottesdienstlichen Bedarf hinaus Kunstwerke des Augenblicks daraus entstehen lassen können, schon eher. George Warren kann es, besser denn je. Und einmal mehr ist es verblüffend, dass wir klanglich noch immer dieselbe Sprache sprechen, worauf es bei parallel gespielten Tasteninstrumenten durchaus ankommt. Als hätten wir – unserem beträchtlichen Altersunterschied zum Trotz – beim himmlischen Geburtsvorbereitungskurs unter dem gleichen Baum der Erkenntnis gesessen …
Wir verpflichten uns, für die Dauer etwa einer Stunde etwas miteinander anzufangen, in Beziehung zu bleiben und uns führen zu lassen von der als gemeinsam erkannten Idee. Jedes akustische Ereignis gilt und trägt zum Ganzen bei. Jederzeit darf das Unerwartete eintreten und uns zur Integration herausfordern. Im Idealfall, also gar nicht mal so selten, entdecken wir Musik, auf die niemand von uns allein gekommen wäre. Anwesende erleben sich selbst und einander zunehmend als Mitwirkende: Ohne sie und ihr intentionales Hören wäre nichts erklungen. Denn wer wollte die Gegenwart bezeugen, wenn nicht die, die dabei sind?
Kurator Michael Gees über die vierte Ausgabe der KOnzert-MEDitation 2026/2027:
Dass Organisten improvisieren, ist nichts Besonderes. Dass sie über den gottesdienstlichen Bedarf hinaus Kunstwerke des Augenblicks daraus entstehen lassen können, schon eher. George Warren kann es, besser denn je. Und einmal mehr ist es verblüffend, dass wir klanglich noch immer dieselbe Sprache sprechen, worauf es bei parallel gespielten Tasteninstrumenten durchaus ankommt. Als hätten wir – unserem beträchtlichen Altersunterschied zum Trotz – beim himmlischen Geburtsvorbereitungskurs unter dem gleichen Baum der Erkenntnis gesessen …
Meet the Artists im Anschluss an das Konzert
Besetzung
Michael Gees
April
Mi14