Konzert
© Leander Gabriel Liebe
KOMED 1

Maurice Dickson

KOMED ist ein Format zur gemeinschaftlichen Spontanerfindung zeitgenössischer Musik. Im Text, im Geräusch, im Moment erlauschen wir Töne, legen sie unter die Lupe der Aufmerksamkeit (Meditation) und bilden Zusammenhänge.

Wir verpflichten uns, für die Dauer etwa einer Stunde etwas miteinander anzufangen, in Beziehung zu bleiben und uns führen zu lassen von der als gemeinsam erkannten Idee. Jedes akustische Ereignis gilt und trägt zum Ganzen bei. Jederzeit darf das Unerwartete eintreten und uns zur Integration herausfordern. Im Idealfall, also gar nicht mal so selten, entdecken wir Musik, auf die niemand von uns allein gekommen wäre. Anwesende erleben sich selbst und einander zunehmend als Mitwirkende: Ohne sie und ihr intentionales Hören wäre nichts erklungen. Denn wer wollte die Gegenwart bezeugen, wenn nicht die, die dabei sind?

Kurator Michael Gees über die erste Ausgabe der KOnzert-MEDitation 2026/2027:

Maurice Dickson und ich sind einander erstmals in „meinem“ Revier begegnet, im Consol Theater, der weit gereiste Mann war zufällig und aus Gelegenheit in mein Konzert geraten. Warum? Weil eine seiner drei „Kreativbuden“, nämlich die mitteleuropäische, nur einen Steinwurf entfernt liegt, in Gelsenkirchen-Bismarck, ausgerechnet. Aber obwohl die Frage angesichts dieses schier unglaublichen Zufalls schon damals in der Luft lag: Ich hätte mir ein Zusammenwirken damals nicht vorstellen können. Irish Folk ist ein anderer Stern. Dachte ich. Und nun spielen wir schon zum dritten Mal zusammen …




Meet the Artists im Anschluss an das Konzert
Besetzung
Michael Gees

Oktober

Mi7
19:30
Sonderkonzerte
19:30
Sonderkonzerte

Philharmonie Mercatorhalle