Konzert
© studio-orchester duisburg
Sinfoniekonzerte des studio-orchester duisburg
Vom großen Gefühl zum schelmischen Lächeln
Ein Konzert zwischen Leidenschaft und feiner Ironie
Werke von Tschaikowsky und Schostakowitsch
Große Gefühle sind das ureigene Gebiet des Erzromantikers Pjotr I. Tschaikowsky. Sie toben nicht nur in den Herzen von Tatjana und Eugen, den beiden Hauptfiguren seiner berühmten Puschkin-Oper „Eugen Onegin“, sondern auch im 1878 entstandenen Violinkonzert – einem der großen Meisterwerke seiner Gattung. Hier treten Leidenschaft, Melancholie und Lebensfreude in einen aufwühlenden Wettstreit. Ähnliches hatte der offizielle sowjetische Musikbetrieb auch von Dmitri Schostakowitschs 9. Sinfonie erwartet, die 1945, kurz nach dem Sieg über Nazi-Deutschland, uraufgeführt wurde. Mit schelmischer Ironie und mitunter beißendem Witz drehte der Komponist seinem Publikum jedoch eine lange Nase: ein prickelndes, kompaktes, rasantes Werk, das seine Wirkung nicht verfehlt und um jegliches Pathos einen weiten Bogen macht.
Pjotr I. Tschaikowsky
Polonaise aus „Eugen Onegin“
Konzert für Violine und Orchester op. 35
Dmitri Schostakowitsch
Sinfonie Nr. 9 Es-Dur op. 70
Polonaise aus „Eugen Onegin“
Konzert für Violine und Orchester op. 35
Dmitri Schostakowitsch
Sinfonie Nr. 9 Es-Dur op. 70
Besetzung
studio-orchester duisburg
Melchior Kupke
Moë Dierstein
April
So25