Konzert
© Justinas Auškelis
1. Philharmonisches Konzert

Geburtstags­grüße nach Vilnius

mit Giedrė Šlekytė, Lina Dambrauskaitė, Ieva Prudnikovaitė, Caspar Singh, Almas Svilpa und dem Choras Vilnius
Werke von Donatas Zakaras, Johannes Brahms, Raminta Šerkšnytė und Hector Berlioz
Litauen blickt zurück auf eine reiche, jahrhundertealte Musiktradition, zu der etwa die Sutartinė gehört, das einzigartige mehrstimmige Volkslied. Bis heute ist diese Tradition höchst lebendig und beschenkt die Musikwelt mit herausragenden Künstler:innen. 2023 wird die litauische Hauptstadt, die seit 1985 eine Städtepartnerschaft mit Duisburg verbindet, 700 Jahre alt. Gefeiert wird dieses Jubiläum mit einem Reigen litauischer Künstler:innen, zu denen die Sängerinnen Lina Dambrauskaitė und Ieva Prudnikovaitė ebenso gehören wie der Choras Vilnius und die Dirigentin Giedrė Šlekytė, die als ehemalige Gastkünstlerin bereits bestens vertraut ist mit den Duisburger Philharmonikern. Zudem schreiben gleich zwei Werke der im litauischen Kaunas geborenen Komponistin Raminta Šerkšnytė die litauische Musiktradition weiter: die deutsche Erstaufführung von „Gloria“, 2017 für die Besetzung mit Blechbläser-Quintett, Chor und Sinfonieorchester entstanden, und die Uraufführung des „Te Deum“, das von den Duisburger Philharmonikern eigens für dieses Konzert in Auftrag gegeben wurde – unterstützt vom NRW KULTURsekretariat.

Mit dem „Schicksalslied“ von Johannes Brahms, das zwischen schwebend-elysischen und dunkel-irdischen Klängen changiert, und der klangfarbensatten, bildgewaltigen „Symphonie fantastique“ des französischen Tonschöpfers Hector Berlioz vereinen sich die beiden Werke von Raminta Šerkšnytė zu einem abwechslungsreich europäischen Programm zwischen Tradition und Moderne.

Besetzung
Giedrė Šlekytė
Lina Dambrauskaitė
Ieva Prudnikovaitė
Caspar Singh
Almas Svilpa
Choras Vilnius
Artūras Dambrauskas