Oper, Operette
© Jochen Quast

Märchen im Grand-Hotel

Paul Abraham
Hollywood meets Cannes: Jazzige Operette in der Hotellobby
Das Leben schreibt die besten Geschichten, davon ist Marylou überzeugt. Die selbstbewusste Tochter eines amerikanischen Filmproduzenten lässt Hollywood kurzerhand hinter sich. Und tatsächlich – in einem südfranzösischen Grand-Hotel findet sie nicht nur das große, erzählenswerte Märchen, sondern auch eine Besetzung, die sich die Traumfabrik nicht schöner hätte ausdenken können: eine exzentrische Infantin, ihren gockelnden Verlobten und einen schmachtenden Hotelerben, der undercover als Zimmerkellner durch das Geschehen stolpert. Liebe, Eitelkeiten, Eifersucht – alles da! Und so heißt es bald „Klappe – die Erste“ für den erhofften Klassenschlager…

Paul Abraham, der Operettenkönig der Weimarer Republik, komponiert seinem „Märchen“ schönsten musikalischen Zuckerguss auf den Leib, mit Witz und funkelndem Groove: Jazz, Tango, Foxtrott und Walzer bringen Schwung in die Lobby. Große Gefühle? Ja. Ironie? Unbedingt. Und natürlich: ein Happy, Happy, Happy, Happy End!

Dauer: ca. 2 ¾ Stunden, eine Pause
In deutscher Sprache mit Übertiteln
Empfohlen ab 12 Jahren
Lustspieloperette in zwei Akten mit einem Vor- und Nachspiel
nach Alfred Savoir von Alfred Grünwald und Dr. Fritz Löhner-Beda
Bühnenpraktische Rekonstruktion der Musik von Henning Hagedorn und Matthias Grimminger
Team
Sebastian Ludwig
Michaela Dicu
Kati Farkas
Emma Kate Nelson

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Kosmos Jüdische Musik

FOKUS: PAUL ABRAHAM
Die (Wieder-)Entdeckung eines einst legendären Komponisten
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Eine Reise durch die vielfältige, farbenreiche Landschaft jüdischer Musik mit dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein
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Probentrailer
„Märchen im Grand-Hotel“ ist eine schillernde Operette, in der Paul Abraham von Schein und Sein erzählt, von Hollywood und altem Adel sowie von falschen Perlen und echten Gefühlen – und dabei mit einer verführerischen Melange aus Jazz, Tango, Walzern und wilden Synkopen auftrumpft. Einen kurzen Einblick in die Oper gibt Ihnen hier Dramaturgin Heili Schwarz-Schütte. Den Opernführer in der Live-Version können Sie 30 Minuten vor jeder Vorstellung im Foyer erleben.

Dauer: 11:43 Minuten