Katja Haß
Die Bühnenbildnerin Katja Haß absolvierte ihre Ausbildung bei Erich Wonder in Wien. Anschließend arbeitete sie als Bühnenbildassistentin von Anna Viebrock am Hamburger Schauspielhaus und entwarf dort die Bühnen für Christoph Marthalers Projekt „Sucht-Lust“ und für Werner Schroeters Inszenierung von Molières „Der Menschenfeind“. 1996-2000 war sie feste Bühnenbildnerin am Schauspiel Stuttgart. Seither arbeitete sie regelmäßig mit Stephan Kimmig an Theatern wie u. a. dem Deutschen Theater Berlin, den Münchner Kammerspielen oder dem Schauspiel Frankfurt. 2000-02 war Katja Haß Atelierleiterin am Thalia Theater Hamburg und entwarf Bühnenbilder und Kostüme für die Regisseure Stephan Kimmig und Martin Kušej. 2007 wurde sie mit dem Karl-Schneider-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg ausgezeichnet und erhielt 2008 gemeinsam mit dem Regisseur Stephan Kimmig den 3sat-Innovationspreis für zukunftsweisende Leistungen im Deutschen Schauspiel für ihr Bühnenbild für Schillers „Maria Stuart“. 2009-11 war sie Atelierleiterin am Deutschen Theater Berlin. Insgesamt wurden fünf Produktionen zum Berliner Theatertreffen eingeladen, bei denen Katja Haß das Bühnenbild entworfen hat. In der Kategorie „Raum“ gewann sie für Judith Herzogs „Die Träume der Abwesenden“ am Residenztheater München den Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2022. Zuletzt als feste Bühnenbildnerin am Schauspiel Hannover war sie für Bühnenbilder für Shakespeares „König Lear“, Mareike Fallwickls „Und alle so still“ sowie Caren Jeß’ „Die Walküren“ verantwortlich. Darüber hinaus entwickelt sie Bühnenbilder für das Musiktheater: Mozarts „Don Giovanni“ an der Bayerischen Staatsoper in München, Korngolds „Die tote Stadt“ und Weinbergs „Die Passagierin“ an der Oper Frankfurt sowie Henzes „Der Prinz von Homburg“ und Wagners „Das Rheingold“ an der Staatsoper Stuttgart. An der Deutschen Oper am Rhein schuf Katja Haß das Bühnenbild von Strauss’ „Elektra“.
In der Saison 2026/27 verantwortet sie die Bühne von Weills „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ (Regie: Elisabeth Stöppler).
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