Konzert
© Nikolaj Lund
6. Kammerkonzert

Goldmund Quartett

Werke von Johann Sebastian Bach, Alfred Schnittke und Ludwig van Beethoven
Wenn das keine Auszeichnung ist! 2019 stellte die Nippon Music Foundation dem Goldmund Quartett für vier Jahre das sogenannte „Paganini-Quartett“ zur Verfügung: vier Streichinstrumente aus dem Nachlass des Teufelsgeigers, die allesamt in der Werkstatt des legendären Antonio Stradivari gefertigt wurden. Zuvor hatten unter anderem das Tokyo String Quartet und das Hagen Quartett die kostbare Instrumentenfamilie bespielt – eine illustre Ahnenreihe, die den internationalen Rang des Goldmund Quartetts nachdrücklich unter Beweis stellt.

Das 2009 in München gegründete Ensemble gastiert regelmäßig auf den bedeutendsten Konzert- und Festspielpodien; mit seiner jüngsten CD-Veröffentlichung („Travel Diaries“) gelang den vieren – so die Süddeutsche Zeitung – „eine der muntersten und anregendsten Streichquartett-CDs der letzten Zeit“. Anregend ist auch das Programm ihres Duisburger Gastspiels, das von subtilen Querverweisen lebt: Bachs strenge Fugenkunst fand ihren Widerhall in Beethovens späten Streichquartetten, aus denen sich wiederum – nicht ohne bizarren Humor – der Poly­stilist Alfred Schnittke bediente.
Programm
Johann Sebastian Bach
Die Kunst der Fuge BWV 1080 (Auszüge)
Alfred Schnittke
Streichquartett Nr. 3
Ludwig van Beethoven
Streichquartett B-Dur op. 130
Besetzung
Goldmund Quartett:
Florian Schötz, Pinchas Adt
Christoph Vandory
Raphael Paratore

Februar

So26
19:00
Kammermusik
19:00
Kammermusik

Philharmonie Mercatorhalle

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