Konzert
© Dovile Sermokas
4. Toccata

Gipfel­punkte

mit Cameron Carpenter
Cameron Carpenter ist Popstar und Para- diesvogel zugleich. Jahrelang hat der schillernde Organist mit der eigens von ihm entwickelten Reise-Orgel sein Publikum weltweit in Ekstase versetzt. Doch während der Corona-Pandemie wurde sie irreparabel beschädigt. Vor über zehn Jahren hat der Tastenvirtuose in Duisburg sein „Toccata“-Debüt gegeben, nun kehrt er nach langer Zeit an die klangprächtige Eule-Orgel in der Philharmonie Mercatorhalle zurück. Seinem Faible für das Ausgefallene bleibt er aber auch dabei treu und spielt mit den Goldberg-Variationen ein Werk, das Johann Sebastian Bach für ein zweimanualiges „Clavicimbel“ – oder kurz: Cembalo – geschrieben hat. Bis heute gehört dieser rätselhafte Zyklus zu den Gipfelpunkten der Klavierliteratur: 30 Variationen mit teils horrenden spieltechnischen Anforderungen und einer enormen Ausdruckstiefe, denen eine „Aria“ von zeitloser Schönheit zugrunde liegt. Anders als ursprünglich angekündigt, eröffnet Cameron Carpenter das Programm nicht mit einem Choral von César Franck, sondern mit einem weiteren Werk von Bach, das diesmal jedoch für die Klangpracht großer Orgeln konzipiert ist: Präludium und
Fuge Es-Dur.

Besetzung
Cameron Carpenter

Juni

Sa27
16:00 - 17:00
Toccata
16:00 - 17:00
Toccata

Philharmonie Mercatorhalle