Ballett
OrgelPassion
Klanggewaltige Expressivität in perfekter Harmonie
Omelas (UA)
Inspiriert von einer dystopisch-fiktionalen Kurzgeschichte aus den 1970er Jahren stellt die belgische Choreographin Stina Quagebeur in ihrer ersten Arbeit mit dem Ballett am Rhein die Frage: Ist es akzeptabel, dass das Glück vieler vom Leiden eines Einzelnen abhängt? An dem utopischen, überall denkbaren Ort Omelas erzählt die Choreographin die parabelhafte Episode einer überdreht glücklichen Stadt, die akzeptiert, dass einer der ihren zur Erhaltung dieses Glücks sozial ausgegrenzt, allein und ungeliebt vor sich hinvegetieren muss. Doch eine nähert sich dem Ausgeschlossenen an und will das Gegebene nicht akzeptieren. Was wird sie tun? Was würden wir tun?
Zur vielfarbigen, eigens für das Stück komponierten Musik des Briten Jeremy Birchall lässt Quagebeur das paradiesische Omelas und seine Abgründe in spielerischer neoklassischer Tanzsprache entstehen.
Voluntaries (1973)
1973 kreierte der amerikanische Choreograph Glen Tetley, der 2026 hundert Jahre alt geworden wäre, das Ballett „Voluntaries“ für das Stuttgarter Ballett. Gewidmet hatte er das technisch anspruchsvolle, Tänzer*innen wie Zuschauende fordernde Stück dem kurz zuvor plötzlich verstorbenen Direktor der Stuttgarter Compagnie: John Cranko. Für „Voluntaries“, angelehnt an „Voluntary“, die musikalische Improvisationsform eines Orgelstücks für den Gottesdienst, hatte Tetley Francis Poulencs spätromantisch-expressives Konzert für Orgel, Streicher und Pauke (1938) gewählt. Er kreierte in seinem einzigartigen Stil aus Modern Dance und klassischer Bewegungssprache ein Requiem, das genau wie Poulencs Musik und getanzt von Crankos Compagnie ein Panorama des Lebens zwischen Trauer und Freude, Verzweiflung und Mut zeigt und dem unbedingten Wunsch nach einem Neubeginn Ausdruck verleiht…
Aurea (UA)
Mit „Aurea“ ist der spanische Choreograph Goyo Montero erstmals zu Gast beim Ballett am Rhein. Seiner abstrakten, physisch anspruchsvollen Kreation legt er das Nachdenken über das Proportionsprinzip des Goldenen Schnitts zugrunde – und dessen perfekte Schönheit, die niemals ganz zu erreichen ist. Musikalisch inspirieren ließ sich Montero dabei von der harmonisch perfekten Musik von J. S. Bach. Zu dessen „Passacaglia“ und einem vorgesetzten Prolog mit Motiven aus Bachs Komposition – komponiert vom kanadischen Komponisten Owen Belton – lässt er aus den Bewegungen der Tänzer*innen, einem Bühnenbild aus beweglichen Rahmen, spiegelnden Goldfolien und Licht lebendige architektonische Formen entstehen, die gleichzeitig ihre Schöpfer*innen widerspiegeln. Für einen Moment finden sich die Tanzenden zu einem einzigen Organismus, zu einer goldenen Spirale, Reihen, Linien und Kreisen zusammen, um sich im nächsten Moment sofort wieder aufzulösen.
Inspiriert von einer dystopisch-fiktionalen Kurzgeschichte aus den 1970er Jahren stellt die belgische Choreographin Stina Quagebeur in ihrer ersten Arbeit mit dem Ballett am Rhein die Frage: Ist es akzeptabel, dass das Glück vieler vom Leiden eines Einzelnen abhängt? An dem utopischen, überall denkbaren Ort Omelas erzählt die Choreographin die parabelhafte Episode einer überdreht glücklichen Stadt, die akzeptiert, dass einer der ihren zur Erhaltung dieses Glücks sozial ausgegrenzt, allein und ungeliebt vor sich hinvegetieren muss. Doch eine nähert sich dem Ausgeschlossenen an und will das Gegebene nicht akzeptieren. Was wird sie tun? Was würden wir tun?
Zur vielfarbigen, eigens für das Stück komponierten Musik des Briten Jeremy Birchall lässt Quagebeur das paradiesische Omelas und seine Abgründe in spielerischer neoklassischer Tanzsprache entstehen.
Voluntaries (1973)
1973 kreierte der amerikanische Choreograph Glen Tetley, der 2026 hundert Jahre alt geworden wäre, das Ballett „Voluntaries“ für das Stuttgarter Ballett. Gewidmet hatte er das technisch anspruchsvolle, Tänzer*innen wie Zuschauende fordernde Stück dem kurz zuvor plötzlich verstorbenen Direktor der Stuttgarter Compagnie: John Cranko. Für „Voluntaries“, angelehnt an „Voluntary“, die musikalische Improvisationsform eines Orgelstücks für den Gottesdienst, hatte Tetley Francis Poulencs spätromantisch-expressives Konzert für Orgel, Streicher und Pauke (1938) gewählt. Er kreierte in seinem einzigartigen Stil aus Modern Dance und klassischer Bewegungssprache ein Requiem, das genau wie Poulencs Musik und getanzt von Crankos Compagnie ein Panorama des Lebens zwischen Trauer und Freude, Verzweiflung und Mut zeigt und dem unbedingten Wunsch nach einem Neubeginn Ausdruck verleiht…
Aurea (UA)
Mit „Aurea“ ist der spanische Choreograph Goyo Montero erstmals zu Gast beim Ballett am Rhein. Seiner abstrakten, physisch anspruchsvollen Kreation legt er das Nachdenken über das Proportionsprinzip des Goldenen Schnitts zugrunde – und dessen perfekte Schönheit, die niemals ganz zu erreichen ist. Musikalisch inspirieren ließ sich Montero dabei von der harmonisch perfekten Musik von J. S. Bach. Zu dessen „Passacaglia“ und einem vorgesetzten Prolog mit Motiven aus Bachs Komposition – komponiert vom kanadischen Komponisten Owen Belton – lässt er aus den Bewegungen der Tänzer*innen, einem Bühnenbild aus beweglichen Rahmen, spiegelnden Goldfolien und Licht lebendige architektonische Formen entstehen, die gleichzeitig ihre Schöpfer*innen widerspiegeln. Für einen Moment finden sich die Tanzenden zu einem einzigen Organismus, zu einer goldenen Spirale, Reihen, Linien und Kreisen zusammen, um sich im nächsten Moment sofort wieder aufzulösen.
Dauer: ca. 2 ½ Stunden, 2 Pausen
Empfohlen ab 12 Jahren
Omelas
Uraufführung am 14. März 2026, Deutsche Oper am Rhein Opernhaus Düsseldorf, Ballett am Rhein
Voluntaries
Uraufführung am 22. Dezember 1973, Staatstheater Stuttgart, Stuttgarter Ballett
Alle Choreografien © Glen Tetley Legacy
Aurea
Uraufführung am 14. März 2026, Deutsche Oper am Rhein Opernhaus Düsseldorf, Ballett am Rhein
Uraufführung am 14. März 2026, Deutsche Oper am Rhein Opernhaus Düsseldorf, Ballett am Rhein
Voluntaries
Uraufführung am 22. Dezember 1973, Staatstheater Stuttgart, Stuttgarter Ballett
Alle Choreografien © Glen Tetley Legacy
Aurea
Uraufführung am 14. März 2026, Deutsche Oper am Rhein Opernhaus Düsseldorf, Ballett am Rhein
Voluntaries
Team
Aurea
Team
Owen Belton, Johann Sebastian Bach
Dirk Schneiderheinze
Juni
Mi23
Großes Haus
Sa26
Großes Haus
Juli
Sa3
Großes Haus
So11
Großes Haus
So18
Großes Haus
„OrgelPassion“ zeigt drei leidenschaftliche tänzerische Auseinandersetzungen ausgehend von Kompositionen für und mit Orgel. Vom zeitgenössischen Handlungsballett „Omelas“, das von gesellschaftlicher Verantwortung erzählt, über das verschiedene Tanzstile miteinander vereinende „Voluntaries“ bis zur Suche nach Harmonie und Perfektion in „Aurea“.
Einen kurzen Einblick in den Ballettabend gibt Ihnen hier Dramaturgin Juliane Schunke. Den Ballettführer in der Live-Version können Sie 30 Minuten vor jeder Vorstellung im Foyer erleben.
Dauer: 10:29 Minuten
Einen kurzen Einblick in den Ballettabend gibt Ihnen hier Dramaturgin Juliane Schunke. Den Ballettführer in der Live-Version können Sie 30 Minuten vor jeder Vorstellung im Foyer erleben.
Dauer: 10:29 Minuten
















