Oper
© Hans Jörg Michel

Tosca

Giacomo Puccini
Eifersucht, Intrigen, Obsession mit tödlichem Ausgang: ein Klassiker mit musikalischer Sogkraft.
Mit dem sadistischen Polizeichef Scarpia bereicherte Giacomo Puccini die Opernliteratur um eine ihrer abgründigsten Figuren: Als einen „bigotten Wüstling, der hinter frömmelndem Gebaren seine Lüsternheit befeuert“, charakterisiert ihn der Maler Cavaradossi, der in die Fänge Scarpias gerät, als er einen politischen Häftling bei der Flucht unterstützt. Doch für Scarpia ist Cavaradossi nur ein Köder, durch den er sich endlich die gefeierte Sängerin Tosca gefügig zu machen erhofft. Es beginnt ein perfides Katz- und- Maus-Spiel um das Leben ihres Geliebten, bei dem es für Tosca kein Entrinnen geben wird.

In einem entfesselten Klangrausch treibt Puccini seine Protagonist*innen erbarmungslos durch einen Orkan emotionaler Ausnahmezustände. Liebe, Hass, Lust, Hoffnung und Verzweiflung setzte der italienische Komponist 1900 in eine Partitur, die bis heute nichts von ihrer Sogwirkung verloren hat.
Dauer: ca. 2 ½ Stunden, eine Pause
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Empfohlen ab 14 Jahren
Melodramma in drei Akten
Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa
Team
Vitali Alekseenok
Johannes Leiacker
Sabina López Miguez
Cornelia Preissinger
Besetzung