Schauspiel
© Ole-Kristian Heyer

Iphigenia

von Gary Owen
Deutsch von Judith Humer
Diese Iphigenia ist keine Prinzessin wie bei Euripides oder Goethe. Diese Iphy kommt von ganz unten. Sie ist die, die man übersieht, wenn man ihr auf der Straße begegnet. Aufgewachsen in einem Arbeitervorort im walisischen Cardiff - es könnte auch eine beliebige Stadt im Ruhrgebiet sein - hat sie kaum Perspektiven, fängt früh mit den Drogen an: „Mein einziger Weg durch die Woche zu kommen ist ein Zyklus von Katern.“ Doch dann ändert sich ihr Leben mit einem Schlag.

Gary Owens intensiver Monolog ist eine freie Bearbeitung des griechischen Mythos über das Opfer einer Einzelnen für ein vermeintlich größeres Ganzes. In der Inszenierung von Ariane Kareev gibt es keine Guckkastenbühne: Der ganze Raum wird bespielt und das Publikum nimmt auf Bierkästen mit Sitzkissen Platz.
Dauer: ca. 1 Stunde 30 Minuten, keine Pause
Team
Arinane Kareev
Besetzung
Sina Ebell

Mai

Fr5
19:30 - 21:00
Wiederaufnahme
19:30 - 21:00
Wiederaufnahme

FOYER III

Mi10
19:30 - 21:00
19:30 - 21:00

FOYER III

Do25
19:30 - 21:00
19:30 - 21:00

FOYER III