© Jan Bosch
Schauspiel

Schauspiel Duisburg

Liebes Publikum, sehr geehrte Damen und Herren,
neues Jahr, neue Tugenden! Mit dem Gastspiel „Die Guten“ des Hessischen Landestheaters Marburg, am 27. und 28. Januar im Großen Haus, werfen wir einen satirischen Blick auf die vier Kardinaltugenden und ihre Rolle in der heutigen Gesellschaft. Alle zehn Jahre treffen sich Tapferkeit, Gerechtigkeit, Mäßigung und Klugheit, um den Zustand der Gesellschaft zu überprüfen. Während früher Hochmut und Gier dominierten, prägen heute Werte wie Nachhaltigkeit und Empathie das Geschehen. Doch ist wirklich alles so ideal? In „Die Guten" blickt die mehrfach preisgekrönte Dramatikerin Rebekka Kricheldorf humorvoll auf unsere komplexen Normen. „Angelika Zacek hat das 2022 in Heidelberg uraufgeführte Dialogstück der derzeit wohl erfolgreichsten deutschen Gegenwartsdramatikerin Rebekka Kricheldorf mit viel Tempo und der richtigen Balance zwischen Witz und Ernsthaftigkeit inszeniert.“ (Oberhessische Presse)

Als erste Premiere im neuen Jahr präsentieren wir in Koproduktion mit der bulgarischen Regisseurin Ariane Kareev „Viermal ICH“ von Maria Lazar. Ariane Kareev hat für ihre „Antigone“-Inszenierung am Schauspiel Dortmund in der letzten Spielzeit eine Nennung in der Kritiker:innen Umfrage der Fachzeitschrift „Theater heute“ in der Kategorie „Beste Inszenierung“ erhalten. In Duisburg war in ihrer Regie Gary Owens Monolog-Stück „Iphigenia“ (mit Sina Ebell) zwei Spielzeiten lang im FOYER III zu erleben. Jetzt hat sie sich die Bühnenrechte an Maria Lazars lange verschollenem Roman „Viermal ICH“ gesichert und bringt ihn am 08. Januar zum ersten Mal in Duisburg gemeinsam mit der Schauspielerin Hannah Heinzelmann und der Tänzerin/Schauspielerin Greta Winkler auf die Bühne ­ – eine packende Geschichte über Freundschaft, Verrat und die Suche nach dem Glück!





Die Suche nach dem Glück ist auch eines der zentralen Themen in der Produktion „FESTE“ von FAMILIE FLÖZ. Bevor das Berliner Maskentheater mit seiner neuesten Produktion „FINALE (eine Ouvertüre)“ am 04. Februar bei uns Premiere feiert, entführt es uns am 10. Januar noch einmal in den Hinterhof einer prächtigen Villa am Meer, in der eine große Hochzeit vorbereitet wird. Auf FLÖZ-typische Art mischt sich darin bitterer Ernst mit humorvollem Slapstick. Denn das sprachlose Spiel thematisiert nicht nur den verschwenderischen Umgang der westlichen Zivilisation mit natürlichen Ressourcen und die soziale Kluft zwischen Arm und Reich, sondern auch die individuelle Sehnsucht nach Glück und das Scheitern an alltäglichen Kleinigkeiten. Ein Abend, der das Leben in all seinen Facetten feiert.

Ansonsten gibt es im Januar ein Wiedersehen mit Produktionen, die schon länger bei uns auf dem Spielplan stehen: „Rita will’s wissen“, „Being Freddie Mercury“, „Keimzellen“ und „Girls & Boys“. Für alle vier Produktionen werden die Termine in dieser Spielzeit voraussichtlich die letzten sein. Also, wenn Sie es bisher noch nicht geschafft haben, in die Welt der quirligen Friseurin Rita und ihres versoffenen Uni-Professors Frank einzutauchen, Kai Bettermann im kleinen Second-Hand-Laden als Verkäufer zu erleben, der sich in das Leben der Queen-Legende Freddie Mercury fantasiert, Lou und Aude durch ihre mehr als dreißigjährige Freundschaft zu begleiten, die auf emotionale Weise große Themen wie Gleichberechtigung, weibliche Selbstbestimmung und gesellschaftliche Rollenbilder ins Visier nimmt, oder Friederike Becht in Dennis Kellys ebenso humorvollen wie aufwühlendem Monologstück als namenlose Frau zu erleben, es wird Zeit! Mit „Keimzellen“ waren wir letzte Spielzeit sehr erfolgreich am Staatsschauspiel Dresden zu Gast. Mit „Girls & Boys“ sind wir am 14. Februar auf Gastspiel ins Theater Gütersloh eingeladen.

Außerdem im Januar weiter im Programm: „Stabil, Habibi!“, „Der zerbrochne Krug“, sowie „Der Kontrabass“ mit Roland Riebeling im FOYER III. Aber Achtung: Für viele Vorstellungen gibt es nur noch Restkarten! Wer dabei sein will, sollte sich beeilen – schnell zugreifen und noch Tickets sichern, bevor es zu spät ist!

Wir wünschen Ihnen für das Jahr 2026 alles Gute!


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2025-26
Entdecken Sie unsere Premieren, Gastspiele und Wiederaufnahmen
Hochkarätige Gastspiele und spannende Eigen- und Koproduktionen machen den Spielplan des Schauspiel Duisburg aus. Besonderer Schwerpunkt: Produktionen mit jungen Menschen aus der Region im Rahmen von „Spieltrieb - Jugendclub im Theater Duisburg".

Vor, auf
und hinter
der Bühne

Schauspiel hat es in der langen Geschichte des Theaters Duisburg immer gegeben - schließlich wurde das Haus 1912 mit Lessings „Minna von Barnhelm“ eröffnet. Ein eigenes Schauspiel Ensemble hingegen nie. Das hat sich 2005 mit der Gründung von „Spieltrieb – Jugendclub im Theater Duisburg“ geändert. Seit 2010 entsteht pro Saison auch eine Produktion mit professionellen Schauspielern. Seit 2012 kommt es dabei immer wieder zu Projekten, in denen sich die Ebenen vermischen, bei denen jugendliche Laien mit professionellen Schauspielern auf der Bühne stehen. Seit 2019 werden wir dafür auch im Programm „NEUE WEGE“ vom Land NRW gefördert.

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