© Julian Röder
Schauspiel

Schauspiel Duisburg

Liebes Publikum, sehr geehrte Damen und Herren,
in diesem Jahr beginnen die Duisburger Akzente bereits im Februar. Das spartenübergreifende Kulturfestival steht in seiner 47. Auflage unter dem Thema „Begegnungen – Was uns trennt - was uns verbindet“. Vom 27. Februar bis 19. März 2026 haben wir im Rahmen des THEATERTREFFEN wieder hochkarätige Schauspielproduktionen in Duisburg zu Gast. Den Auftakt macht am 27. und 28. Februar das Berliner Ensemble mit Oliver Reeses musikalisch-literarischer Revue „Fremder als der Mond“.

In den Karnevals-Monat starten wir im Großen Haus mit der neuen Produktion des Berliner Maskentheaters FAMILIE FLÖZ. Am 04. Februar feiert „FINALE (eine Ouvertüre)“ bei uns Premiere. Seit drei Jahrzehnten begeistert FAMILIE FLÖZ mit wortlosen, poetisch dichten Theatererzählungen. Endete ihr letzter Abend „HOKUSPOKUS“ mit dem Blick ins Publikum, so beginnt „FINALE“ im direkten Spiel mit den Zuschauer*innen: Aus totem Material werden lebendige Figuren. Im Mittelpunkt stehen drei Menschen an Wendepunkten ihres Lebens. Drei Geschichten, verbunden durch eine ebenso sprachlose wie unfassbare Erzählerin: der Betreiber eines Spätis, der sich nach dem Motto „Ich koste ja nix“ selbst aufopfert; ein Sohn, den die Krankheit der Mutter in eine existenzielle Krise stürzt; und eine junge Frau, die Sinn im Einklang mit der Natur sucht – deren scheinbare Idylle in einer abgelegenen Waldhütte dunkle Geheimnisse birgt.





Auf der Bühne begrüßen wir am 01. Februar einmal mehr Bühne Cipolla mit ihrem Figurentheater für Erwachsene und Live-Musik. In „Bestie Mensch“ nach dem Kriminalroman von Émile Zola setzen sich Sebastian Kautz und Gero John mit einem erschreckend aktuellen Thema auseinander: dem Verlust von Empathie und der zunehmenden sozialen Kälte. „Bestie Mensch“ war zugleich die erste Koproduktion von Bühne Cipolla mit dem Schauspiel Duisburg.

Am 05. Februar präsentiert Anke Jansen zum siebten Mal ihre Hommage an Hildegard Knef „So oder so ist das Leben“. Musikalisch begleitet von Thorsten Schreiner (Klavier) und Richard Eisenach (Kontrabass) nähert sie sich der großen Diva biografisch und musikalisch – nicht als Imitation, sondern als zeitgemäße Interpretation von mehr als zwanzig Knef-Klassikern.

Und einen Tag später spielt Friederike Becht am 06. Februar Auf der Bühne zum 10. Mal Dennis Kellys unter die Haut gehenden Monolog „Girls & Boys“, bevor der Abend am 14. Februar auf Gastspiel ans Theater Gütersloh geht. Wir freuen uns sehr über die Einladung.

Im FOYER III feierten wir im Januar mit Ariane Kareevs Inszenierung von Maria Lazars lang verschollenem Roman „Viermal ICH“ sehr erfolgreich Premiere. Ihre Erzählung von Freundschaft, Verrat, weiblicher Emanzipation und der Suche nach Glück fand bei Presse und Publikum gleichermaßen Anklang. theaterpur lobte: „Kareev inszeniert nah am Text und hat doch ausgesprochen geschickt gekürzt. Die schlaglichtartige Erzählweise, der Charakter des Gedankenstroms bleibt erhalten, und doch entwickeln die beiden Schauspielerinnen auch einen spannenden Plot voller Sehnsucht und Tragik, voller Betrug und Verrat, voller Täuschung und Schuld“. Und die WAZ resümiert: „Ariane Kareev und ihrem Team ist es gelungen, einen fast vergessenen Text zum Leben zu erwecken und auf der Bühne sinnlich erfahrbar zu machen.“ Am 19. Februar wieder in unserer kleinen Spielstätte unter dem Dach.

Dort gibt es im Februar auch ein Wiedersehen mit „Rita will’s wissen“, „Keimzellen“ (beide zum vorerst letzten Mal) und „Name: Sophie Scholl“. Am 22. Februar jährt sich der Todestag der jungen Widerstandskämpferin der Weißen Rose zum 83. Mal.

Außerdem im Programm: „Stabil, Habibi!“, „Der zerbrochne Krug“ sowie „Der Kissenmann“ mit Roland Riebeling. Für viele Vorstellungen sind nur noch Restkarten verfügbar – schnell sein lohnt sich!

Und wir bereiten die nächsten Premieren für Sie vor. Am 02. Februar beginnen wir mit den Proben zu „Gi3F (Gott ist drei Frauen)“ von Kiki Miru Miroslava Svolikova (Premiere am 17. April). Und die Produktionen „Ein Zimmer für sich allein“ und „und im blau zu verschwinden“, die beide im Rahmen des THEATERTREFFEN Premiere haben, biegen auf die Zielgerade. Für unser Festival liefert uns das Berliner Ensemble in diesem Jahr eine „Brecht-Klammer“. „Brechts Leben in Songs“ lautet der Untertitel von „Fremder als der Mond“. „Katharine Mehrling und Paul Herwig glänzen beim szenischen Liederabend am Berliner Ensemble“, urteilte der Tagesspiegel zur Premiere.


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2025-26
Entdecken Sie unsere Premieren, Gastspiele und Wiederaufnahmen
Hochkarätige Gastspiele und spannende Eigen- und Koproduktionen machen den Spielplan des Schauspiel Duisburg aus. Besonderer Schwerpunkt: Produktionen mit jungen Menschen aus der Region im Rahmen von „Spieltrieb - Jugendclub im Theater Duisburg".

Vor, auf
und hinter
der Bühne

Schauspiel hat es in der langen Geschichte des Theaters Duisburg immer gegeben - schließlich wurde das Haus 1912 mit Lessings „Minna von Barnhelm“ eröffnet. Ein eigenes Schauspiel Ensemble hingegen nie. Das hat sich 2005 mit der Gründung von „Spieltrieb – Jugendclub im Theater Duisburg“ geändert. Seit 2010 entsteht pro Saison auch eine Produktion mit professionellen Schauspielern. Seit 2012 kommt es dabei immer wieder zu Projekten, in denen sich die Ebenen vermischen, bei denen jugendliche Laien mit professionellen Schauspielern auf der Bühne stehen. Seit 2019 werden wir dafür auch im Programm „NEUE WEGE“ vom Land NRW gefördert.

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