© Sascha Kreklau
Schauspiel
Schauspiel Duisburg
Liebes Publikum, sehr geehrte Damen und Herren,
im November feiert traditionell unser Jugendclub seine erste Premiere. Mit „Eulenspiegel“ präsentiert „Spieltrieb“ ab Fr 13.11. seine 96. Produktion. Unter der Regie von Schauspieler Patrick Dollas wird die legendäre Figur des Narren und Regelbrechers aus dem 16. Jahrhundert auf der Bühne zu neuem Leben erweckt. Eulenspiegel hält seiner Umwelt den Spiegel vor, hinterfragt scheinbare Wahrheiten und bringt mit seinen Streichen die bestehenden Ordnungen ins Wanken. Fünfzehn junge Menschen haben sich für die Produktion gefunden, sechs von ihnen stehen zum ersten Mal bei uns im FOYER III auf der Bühne. Und so viel sei schon verraten, es wird nicht nur einen Eulenspiegel geben.
Nach ihrer erfolgreichen Premiere im September steht „Die Laborantin“ von Ella Road weiter auf dem Spielplan. „Mit dieser Inszenierung bestätigt Intendant Michael Steindl in seiner letzten Spielzeit wieder einmal seine herausragende Arbeit mit dem jungen Duisburger Schauspiel“, urteilte die Rheinische Post zur Premiere. Und die WAZ befand: „Ein dichtes Theatererlebnis auf kleiner Fläche. Die minimalistischen Kulissenänderungen und gekonnten Kostümwechsel machen Zeitsprünge mühelos verständlich. Ein Highlight sind die Zwischenspiele: Sorgfältig konzipierte Social-Media-Beiträge, News-Flashes und dystopische Werbespots verknüpfen die Szenen und geben subtile Hinweise auf das kommende Geschehen. Das gesamte Ensemble spielt präzise und mit gutem Gespür für die schnellen Wechsel.“
Mit „Von Einer, die auszog, das Fürchten zu lernen“ kehrt der Spielkorb am So. 01.11. ins FOYER III zurück. In dem Clownstheater nach dem Märchen der Brüder Grimm machen sich Gebrr und Grimm auf in den Märchenwald. Doch schon bald geraten sie darüber in Streit, wer von ihnen mehr Angst hat. Mit Witz und Spielfreude nimmt das Theater Kreuz&Quer Rollenbilder und Erwartungen in den Blick – und zeigt, dass Mut viele Gesichter hat.
Ebenfalls am So 01.11. ist Bühne Cipolla noch einmal mit „Bestie Mensch“ auf der Bühne zu erleben. Die Adaption von Émile Zolas Roman „La Bête humaine“ als Figurentheater für Erwachsene mit Live-Musik markiert den Beginn der kontinuierlichen Zusammenarbeit des Theaters Duisburg mit der freien Bremer Company. Als erste Koproduktion ist „Bestie Mensch“ seit 2014 bei uns zu erleben und hat über die Jahre nichts an Aktualität verloren. Denn der große französische Schriftsteller beschreibt in seinem 1890 erschienenen Kriminalroman ein beklemmend aktuelles Phänomen: den Mangel an Empathie und die zunehmende soziale Kälte in der Gesellschaft.
Ein ganz anderer Zugang erwartet das Publikum mit „Der Geräuschehändler“ von Kathrin Rohmann. Das Live-Hörspiel von TOBOSO für alle ab fünf Jahren lädt dazu ein, die Welt mit den Ohren neu zu entdecken und der Fantasie freien Lauf zu lassen. Zugleich eröffnen wir mit der Vorstellung am Di 10.11., um 11.00 Uhr im FOYER III die diesjährige Duisburger Auflage des NRW-Festivals „Spielarten“.
Zum 40. Mal steht am Di 24.11. „Being Freddie Mercury“ mit Kai Bettermann bei uns auf dem Programm und ist einmal mehr ausverkauft. In seiner poetischen Collage aus Texten, Liedern und Musik nähert sich der Schauspieler dem Mythos Freddie Mercury und der Geschichte des legendären Queen-Sängers. Für Kurzentschlossene lohnt sich gegebenenfalls die Nachfrage nach Restkarten an der Abendkasse oder der Kauf einer Karte für eine der letzten drei Vorstellungen im Januar, Mai und Juni.
Und auch „Digga, was das??“ von Katharina Böhrke feiert im November bereits Jubiläum. Obwohl erst im vergangen Mai Premiere war, zeigen wir ihr Stück über erste Verliebtheit, Crushes, digitale Nähe und den Umgang mit intimen Bildern im November bereits zum 20. Mal! Die Nachfrage der Schulen ist groß. Und wie immer gibt es im Anschluss an jede Vorstellung ein Nachgespräch, das dazu einlädt, die Themen des Stücks gemeinsam zu reflektieren und sich über die eigenen Eindrücke auszutauschen.
Herzlich Willkommen!
Nach ihrer erfolgreichen Premiere im September steht „Die Laborantin“ von Ella Road weiter auf dem Spielplan. „Mit dieser Inszenierung bestätigt Intendant Michael Steindl in seiner letzten Spielzeit wieder einmal seine herausragende Arbeit mit dem jungen Duisburger Schauspiel“, urteilte die Rheinische Post zur Premiere. Und die WAZ befand: „Ein dichtes Theatererlebnis auf kleiner Fläche. Die minimalistischen Kulissenänderungen und gekonnten Kostümwechsel machen Zeitsprünge mühelos verständlich. Ein Highlight sind die Zwischenspiele: Sorgfältig konzipierte Social-Media-Beiträge, News-Flashes und dystopische Werbespots verknüpfen die Szenen und geben subtile Hinweise auf das kommende Geschehen. Das gesamte Ensemble spielt präzise und mit gutem Gespür für die schnellen Wechsel.“
Mit „Von Einer, die auszog, das Fürchten zu lernen“ kehrt der Spielkorb am So. 01.11. ins FOYER III zurück. In dem Clownstheater nach dem Märchen der Brüder Grimm machen sich Gebrr und Grimm auf in den Märchenwald. Doch schon bald geraten sie darüber in Streit, wer von ihnen mehr Angst hat. Mit Witz und Spielfreude nimmt das Theater Kreuz&Quer Rollenbilder und Erwartungen in den Blick – und zeigt, dass Mut viele Gesichter hat.
Ebenfalls am So 01.11. ist Bühne Cipolla noch einmal mit „Bestie Mensch“ auf der Bühne zu erleben. Die Adaption von Émile Zolas Roman „La Bête humaine“ als Figurentheater für Erwachsene mit Live-Musik markiert den Beginn der kontinuierlichen Zusammenarbeit des Theaters Duisburg mit der freien Bremer Company. Als erste Koproduktion ist „Bestie Mensch“ seit 2014 bei uns zu erleben und hat über die Jahre nichts an Aktualität verloren. Denn der große französische Schriftsteller beschreibt in seinem 1890 erschienenen Kriminalroman ein beklemmend aktuelles Phänomen: den Mangel an Empathie und die zunehmende soziale Kälte in der Gesellschaft.
Ein ganz anderer Zugang erwartet das Publikum mit „Der Geräuschehändler“ von Kathrin Rohmann. Das Live-Hörspiel von TOBOSO für alle ab fünf Jahren lädt dazu ein, die Welt mit den Ohren neu zu entdecken und der Fantasie freien Lauf zu lassen. Zugleich eröffnen wir mit der Vorstellung am Di 10.11., um 11.00 Uhr im FOYER III die diesjährige Duisburger Auflage des NRW-Festivals „Spielarten“.
Zum 40. Mal steht am Di 24.11. „Being Freddie Mercury“ mit Kai Bettermann bei uns auf dem Programm und ist einmal mehr ausverkauft. In seiner poetischen Collage aus Texten, Liedern und Musik nähert sich der Schauspieler dem Mythos Freddie Mercury und der Geschichte des legendären Queen-Sängers. Für Kurzentschlossene lohnt sich gegebenenfalls die Nachfrage nach Restkarten an der Abendkasse oder der Kauf einer Karte für eine der letzten drei Vorstellungen im Januar, Mai und Juni.
Und auch „Digga, was das??“ von Katharina Böhrke feiert im November bereits Jubiläum. Obwohl erst im vergangen Mai Premiere war, zeigen wir ihr Stück über erste Verliebtheit, Crushes, digitale Nähe und den Umgang mit intimen Bildern im November bereits zum 20. Mal! Die Nachfrage der Schulen ist groß. Und wie immer gibt es im Anschluss an jede Vorstellung ein Nachgespräch, das dazu einlädt, die Themen des Stücks gemeinsam zu reflektieren und sich über die eigenen Eindrücke auszutauschen.
Herzlich Willkommen!
Hochkarätige Gastspiele und spannende Eigen- und Koproduktionen machen den Spielplan des Schauspiel Duisburg aus. Besonderer Schwerpunkt: Produktionen mit jungen Menschen aus der Region im Rahmen von „Spieltrieb - Jugendclub im Theater Duisburg".
Vor, auf
und hinter der Bühne
und hinter
Schauspiel hat es in der langen Geschichte des Theaters Duisburg immer gegeben - schließlich wurde das Haus 1912 mit Lessings „Minna von Barnhelm“ eröffnet. Ein eigenes Schauspiel Ensemble hingegen nie. Das hat sich 2005 mit der Gründung von „Spieltrieb – Jugendclub im Theater Duisburg“ geändert. Seit 2010 entsteht pro Saison auch eine Produktion mit professionellen Schauspielern. Seit 2012 kommt es dabei immer wieder zu Projekten, in denen sich die Ebenen vermischen, bei denen jugendliche Laien mit professionellen Schauspielern auf der Bühne stehen. Seit 2019 werden wir dafür auch im Programm „NEUE WEGE“ vom Land NRW gefördert.
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